[Firmen Beschreibung]
[Noel Mander MBE FSA]
[Geschichte]

MANDER ORGANS wurde 1936 von NOEL MANDER MBE FSA gegründet. Es gibt seit dem 18ten Jahrhundert Orgelbauer in seiner Familie. Von einem bescheidenen Anfang entwickelte sich die Firma in den 40er Jahren und unternahm die Rekonstruktion vieler Orgeln, die während des zweiten Weltkriegs beschädigt worden waren. Eine Reihe wichtiger Aufträge waren bis 1960 erfüllt und Noel Manders Liebe und Würdigung alter Instrumente brachte der Firma einen beispiellosen Ruf für deren Restauration ein. Dies war auch die Zeit als das Wiederaufleben des klassischen Orgelbaus veile Änderungen im Entwurf und in der Intonation neuer Orgeln mit sich brachte, einschließlich der Wiedereinführung der mechanischen Spieltraktur, die beinah aufgegeben gewesen war. Noel Manders krönende Leistung war die Rekonstruktion der Orgel in St Paul's Cathedral, die neue Maßstäbe für die Rekonstruktion romantischer Instrumente in Groß-Britannien setzte.

Ihre Majestaet die Königin machte Noel Mander 1978 zu einem 'Member of the British Empire' in Anerkennung seiner Dienste für den Orgelbau für über 50 Jahre. Er zog sich 1983 in den Ruhestand zurück und hinterlies Beispiele seiner Arbeit im Nahen Osten, Amerika und Afrika ebenso wie zu Hause. Er hinterliess außerdem ein erfahrenes Team von Orgelbauern, die bestens in der Lage sind die hohen Maßstäbe, für die die Firma bekannt geworden war, weiterzuführen.

[John Pike Mander, MD of Mander Organs]

JOHN MANDER, der mit der Pensionierung seines Vaters 1983 die Geschäftsführung Abernahm, war bei Rudolf von Beckerath in Hamburg ab 1968 in die Lehre gegangen. Dort lernte er alle Aspekte des Orgelbaus, inklusive der Pfeifenherstellung und der Intonation. Nach der dreieinhalb jährigen Lehre, die auch den Besuch der Berufsschule in Ludwigsburg einschloß, blieb er bei Beckerath, um sein Wissen im Intonieren und Zeichnen zu vertiefen. Diese Zeit fand seinen Abschluß mit dem Entwurf der Chororgel für die Petrikirche in Hamburg. Nach seiner Rückkehr nach London arbeitete er im Zeichenbüro, wo er für den künstlerischen und technischen Entwurf einer Reihe von Orgeln mit mechanischer Spieltraktur verantwortlich war. Unter seiner Leitung wurde 1979 der historische Wiederaufbau der aus dem frühen 18ten Jahrhundert stammenden Orgel in Pembroke College, Cambridge durchgeführt, für den viele Stunden gewissenhafter Forschung in die Geschichte der Orgel unternommen worden waren.

Zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung kehrte er 1980 nach Deutschland zurück und bestand sie im gleichen Jahr. Als Geschäftsführer nimmt er noch immer aktiv Teil an der kreativen Planung und Durchführung der Aufträge der Firma, wobei er oft die Intonation vor Ort leitet, wo auch immer in der Welt das sein mag. Sechs Jahre lang war er im Vorstand der International Society of Organ Builders und er ist ein Gründungsmitglied des Institute of British Organ Building. Er hält Vorträge über eine Vielzahl von mit Orgelbau verbundenen The men und wird oft aufgefordert Rat über ungleichschwebende Stimmung zu geben, um deren Erforschung er sich besonders bemüht.

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